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Preise Tambazimbi
Preise Zululand
Preise Klein Bolay
Preise Ostkap
Reiseinformationen

Südafrika
Die nachstehenden Angaben dienen der ersten Orientierung, was bei einer Auslandsreise an
Gesundheitsvorsorgemaßnahmen zu berücksichtigen ist. Die Empfehlungen basieren auf den Richtlinien
der Weltgesundheitsorganisation, der Deutschen Gesellschaft für Tropenmedizin und internationale
Gesundheit e.V. und dem Centrum für Reisemedizin. Die persönliche Beratung durch einen
reisemedizinisch erfahrenen Arzt oder Apotheker kann durch keine Information ersetzt werden.
Insbesondere Risikopatienten sollten sich vor einer Auslandsreise beraten lassen. Informationen hierzu
finden Sie am Ende des Dokumentes. Wer sich auf einen Auslandsaufenthalt vorbereitet hat, kann
bedenkenlos seine Reise antreten. Dies gilt auch für last minute-Reisen.

Klima
Kapland winterfeucht, sonst warmgemäßigtes, subtropisches Klima; Sommerniederschläge (November bis
Mai) von Osten nach Westen stark abnehmend; durchschn. Temp. in Kapstadt im Juli 12,6° C, im Februar
21,5° C.

Einreise-Impfvorschriften
Bei Direktflug aus Europa: keine Impfungen vorgeschrieben
Bei einem vorherigen Zwischenaufenthalt (innerhalb der letzten 6 Tage vor Einreise) in
einem der aufgeführten Länder (Gelbfieber-Endemiegebiete) wird bei Einreise eine gültige
Gelbfieber-Impfbescheinigung verlangt (ausgenommen Kinder unter 1 Jahr).

Gelbfieber-Impfbescheinigung erforderlich bei Einreise aus:
Angola · Äquatorialguinea · Äthiopien · Benin · Bolivien · Brasilien · Burkina Faso · Burundi · Ecuador ·
Elfenbeinküste · Franz. Guayana · Gabun · Gambia · Ghana · Guinea · Guinea-Bissau · Guyana · Kamerun ·
Kenia · Kolumbien · Kongo, Rep. · Kongo, Dem. Rep. · Liberia · Mali · Niger · Nigeria · Panama · Peru ·
Ruanda · Sao Tomé & Principe · Senegal · Sierra Leone · Somalia · Sudan · Suriname · Tanzania · Togo ·
Tschad · Uganda · Venezuela · Zentralafr. Republik


Empfohlener Impfschutz
Generell: Tetanus, Diphtherie, Polio
Wichtiger Hinweis:
Welche Impfungen letztendlich vorzunehmen sind, ist abhängig vom aktuellen Infektionsrisiko vor Ort, von
der Art und Dauer der geplanten Reise, vom Gesundheitszustand, sowie dem eventuell noch vorhandenen
Impfschutz des Reisenden.
Da im Einzelfall unterschiedlichste Aspekte zu berücksichtigen sind, empfiehlt es sich immer, rechtzeitig
(etwa 4 bis 6 Wochen) vor der Reise eine persönliche Reise-Gesundheits-Beratung bei einem
reisemedizinisch erfahrenen Arzt oder Apotheker in Anspruch zu nehmen (

Malaria
Risiko:
ganzjährig, verstärkt November - Juni
hohes Risiko Tiefland im N und O der Nord-Provinz und im O von Mpumalanga
(einschließlich der Nationalparks) sowie Küstengebiet im NO von KwaZulu-Natal
(Distrikte Ingwavuma u. Ubombo), besonders in und nach der Regenzeit (Nov-Jun);
mittleres Risiko restliches Tiefland im O von KwaZulu-Natal nach S bis 29° S
(Tugela-Fluß) sowie in den Übergangszonen der o.g. Gebiete mit hohem Risiko;
geringes Risiko dort in der Trockenzeit (Juli-Okt); im Krüger-Park nimmt das Risiko
von Westen nach Osten (Grenzgebiet zu Mosambik) zu;
kein Risiko in den übrigen Landesteilen

Vorbeugung:
Ein konsequenter Mückenschutz in den Abend- und Nachtstunden verringert das Malariarisiko
erheblich (Expositionsprophylaxe).
Die wichtigsten Maßnahmen sind:
In der Dämmerung und nachts Aufenthalt in mückengeschützten Räumen (Räume mit
aircondition, Mücken fliegen nicht vom Warmen ins Kalte)
Beim Aufenthalt im Freien in Malariagebieten abends und nachts weitgehend körperbedeckende
Kleidung (lange Ärmel, lange Hosen).
Anwendung von insektenabwehrenden Mitteln an unbedeckten Hautstellen (Wade,
Handgelenke, Nacken). Wirkungsdauer ca. 2-4 Std.
Im Wohnbereich Anwendung von insektenabtötenden Mitteln in Form von Aerosolen,
Verdampfern, Kerzen, Räucherspiralen.
Schlafen unter dem Moskitonetz (vor allem in Hochrisikogebieten)
Ergänzend ist die Einnahme von Anti-Malaria-Medikamenten (Chemoprophylaxe) evtl. zu empfehlen.
Zu Art und Dauer der Chemoprophylaxe fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker, bzw. informieren Sie
sich in einer qualifizierten reisemedizinischen Beratungsstelle. Malariamittel sind
verschreibungspflichtig.

Ratschläge zur Reiseapotheke
Vergessen Sie nicht, eine kleinere oder größere Reiseapotheke mitzunehmen (wenigstens
Medikamente gegen Durchfall, Fieber und Schmerzen sowie Verbandstoff, Pflaster und
Wunddesinfektion), damit Sie für kleinere Notfälle gerüstet sind.
Nicht vergessen: Medikamente, die der Reisende ständig einnehmen muss!