 |
|
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 |
 | Südafrika |
|
|
|
|
Südafrika
Der größte Teil Südafrikas ist eine 900 bis über 1200 m hohe Hochebene, die von Bergkegeln oder lang gestreckten Gebirgszügen überragt wird. Nach Norden geht sie in das Kalaharibecken, nach Nordosten in die Limpoposenke über. Im Westen, Süden und Osten wird sie von der aufgewölbten Großen Randstufe gesäumt, die in den Drackesbergen gipfelt. Die der Randstufe vorgelagerte Küstenebene ist meist schmal, nur im Süden schiebt sich das Große Karoobecken zwischen den Hochlandrand und die Faltenzüge des Kapgebirges, die den Kontinent im Süden abschließen. Die Hauptflüsse Oranje, Vaal und Limpopo sind ebenso wie die kurzen Küstenflüsse wegen unregelmäßiger Wasserführung nicht schiffbar.
Klima und Vegetation Im Winter treten im Hochland regelmäßig Fröste auf. Ganz frostfrei ist nur die schmale Küstenzone im Osten. In Abhängigkeit vom Südostpassat fallen die Niederschläge als Sommerregen, nur ein kleines Gebiet am Kap kommt im Winter in den Bereich der Westwindzone und erhält Regen. Die höchsten Niederschläge erhalten die Drakensberge mit über 2000 mm/Jahr; die Niederschlagshöhe nimmt von Osten nach Westen ab. Im Winterregengebiet des Kaplandes gedeiht eine Hartlaubvegetation. Hochstämmige, immergrüne Wälder treten nur an der Südküste und an der östlichen Großen Randstufe auf. Abgesehen von Feuchtsavannen im östlichen Küstentiefland überwiegen Trockensavannen, die zur Kalahari und Limpoposenke in Dornsavanne übergehen. Wo im inneren Kapland und im westlichen Freistaat die Niederschläge unter 400 mm sinken, stellt sich die Karoovegetation ein, die aus niedrigen Kräutern und Büschen besteht.
|
|
 |
 |
 |
 |
|
 |